Vortragsangebot

Die Deutsch-Italienische Gesellschaft im 'Dritten Reich'

von Dr. Matthias Ducke

Die Deutsch-Italienische Gesellschaft (DIG) entstand im Zuge der nationalsozialistischen Machtergreifung und einer sich in der zweiten Hälfte der 1930-er Jahre abzeichnenden Annäherung der beiden totalitären Staaten Deutschland und Italien aus der (Zwangs)Vereinigung ehemals lokal eigenständiger bilateraler Vereinigungen. Sie war als zentralistisch geleitete und staatlich alimentierte Kulturgesellschaft in erster Linie den Zielen des von Mussolini im November 1936 erstmals als 'Achse Rom-Berlin' propagierten Zweckbündnisses verpflichtet und mit nahezu 30 Zweigstellen im Reich präsent.

Der mit zeitgenössischen Text- und Bilddokumenten illustrierte Vortrag behandelt im Kontext der politischen und militärischen Ereignisse Entstehung, Struktur und Arbeitsweise der DIG, deren Tätigkeit insbesondere auch auf die Gewinnung (italophiler) bürgerlicher Kreise für die Ziele des Nationalsozialismus und der 'Achsenpolitik' ausgerichtet war.

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